Hinweis: Neue Datenaffäre in Hessen

Landesregierung Roland Kochs (CDU) lässt sich mit schwarzer Liste erwischen

Wie das FDP-geführte hessische Kultusministerium nach einem Bericht der FR zugab, kursieren zwischen Schulämtern in Hessen Listen ungeeigneter Bewerber für den pädagogischen Staatsdienst an allgemeinbildenden Schulen, unabhängig davon, ob sie bereits einmal entlassen oder erst gar nicht zugelassen worden waren. Deren Namen wurden zwar zentral bei der Darmstädter Zentralstelle Personalmanagement Lehrkräfte (ZPL) gesammelt, die Listen dienten aber angeblich nur der besseren Abstimmung zwischen den Ämtern beim Einstellungsverfahren.  Es seien darüber hinaus keine Informationen über aktive Lehrer gesammelt worden. Datenschützer und GEW kritisieren das Verfahren dagegen als intransparent und nicht rechtmäßig. Insbesondere wüssten die betroffenen Lehrer nichts von den Listen. Sie fordern die sofortige Vernichtung der Informationen.

Man sollte bei der Bewertung des Vorgangs vielleicht noch ein bisschen vorsichtig sein, bis hoffentlich mehr Details herausgekommen sind. Hier zwei unterschiedlich gewichtete Berichte zum Thema:

Daniel Behruzi heute in der JW: „Kochs schwarze Liste“

Hannes Hintermeier gestern in der FAZ: „Sieht so ein Skandal aus?“

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